Sonntag, 9. Juli 2017

Mit Herzblut in den Ruin

Seit vielen Jahren läuft das Geschäft mit der Abzocke. In dem Archivartikel (aus DER SPIEGEL 35/2000) wurden zwar noch DM abgezockt, ansonsten wetteifert eine Schar von Zuschussverlegern nach wie vor um Gunst und Geld der unerfahrenen Autoren - und beuten sie skrupellos aus.
Berichtet wird u. a. über die DKZV-Verleger Rita G. Fischer, Ruprecht Frieling und Markus Hänsel-Hohenhausen.
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Montag, 26. Juni 2017

Marketing

Wir haben in der letzten Zeit viel recherchiert, um euch über neue Abzockmodelle in der Buchbranche zu informieren.
Neben den bekannten Druckkostenzuschussverlagen tun sich laufend weitere Märkte auf, um ahnungslosen Autoren in die Tasche zu greifen, z. B.:



Einige Unternehmen werben damit, Bücher bekanntzumachen, ohne die Erfahrung und das notwendige Know-how zu besitzen.
Agenturen bieten sogar Groupies für Autoren an, die ein Buch bis zum Erbrechen auf sozialen Medien posten.
Ein in Insolvenz gegangener Ex-DKZV-Verleger hat sich darauf spezialisiert, Pressetexte zu verkaufen und damit „euer“ Buch zu bewerben - von der Qualität der Texte ganz zu schweigen ...
Ein anderer berät heute Selfpublisher und veröffentlicht Ratgeber.
Diverse Firmen versuchen, unerfahrenen Autoren sinnlose Marketingstrategien aufzuschwatzen, wobei sie im Hintergrund mit Pseudoverlagen zusammenarbeiten, um doppelt abzuzocken.
 

Wir empfehlen rund um das Marketing, alle Angebote intensiv zu prüfen, notfalls einen Juristen zu befragen oder euch im Netz sachkundig zu machen. Aus rechtlichen Gründen können wir euch diese Agenturen nicht namentlich nennen. Seid vorsichtig beim Unterschreiben von Verträgen. Wir wünschen euch eine gute Zeit.

Mittwoch, 21. Juni 2017

"Dipl.-Autor" ab 1.500 €!

Achtung: 
Wir werden immer wieder von neuen Geschäftsmodellen informiert, die ihre Zuschüsse hinter einem sogenannten "Literatur-Studium" ohne Professoren, hübschen Urkunden oder lockenden Anthologien "verstecken". Ein besonderes Beispiel (siehe Bild, Screenshot vom 21.06.17) möchten wir euch nicht vorenthalten. Die Vereinsmitglieder übernehmen in ihrem "Studium" Dienstleistungen rund um die Bücher, die Einnahmen gehen größtenteils an den Verlag, ohne dass er in Vorkasse gehen muss ... Ein eiskaltes Schneeballprinzip vom Feinsten. Es geht auch in diesem Fall nicht um eine Listung oder Misskreditierung, sondern um reine Information, sodass Autoren genau prüfen können und auch sollten, auf was sie sich einlassen.
Nachsatz 23.06.17: Der Text bzgl. der Kosten für das "Diplom" sowie die AGBs wurden zwischenzeitlich auf der Website gelöscht bzw. "angepasst" ...

 

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